startafire

That blog about stuff.

Mono: Open Source Feature
2011-01-15 13:17

Mono hatte ein tolles Feature: Es legt den Quellcode von ASP.Net Anwendungen offen. Leider wurde dieses Verhalten als Fehler und nicht als Feature angesehen und wieder entfernt.

Bandbreiten-Cut bei zuviel Verbrauch: Idee
2011-01-15 10:40

Im vereinigten Königreich schraubt T-Mobile bei seinen Kunden das Traffic-Limit auf 500MB - runter. Mittlerweile gilt diese Beschränkung nur für Neukunden, zuvor waren auch Kunden mit einem bereits bestehenden 3GB-Vertrag runtergestuft wurden. Wer also über die Grenze kommt muss ohne Streaming-Dienste, z.B. youtube oder Flash-Gedöns, auskommen. Dazu hat der Guardian einen Artikel mit einem kleinen Interview.

Darin wird von der Filter-Technik erzählt, die selbstverständlich nur bei Überschreitung des Vertragsvolumens greift. Diese erkennt verschiedene Inhaltsarten. Und ich frage mich gerade, wieso man den Kunden nicht unlimited Traffic in Sachen Text (und vielleicht Bildern) gibt und dann nur Streaming-Dienste berechnet werden? Die Technik ist da und das wär doch mal kundenfreundlich!

14/365
2011-01-14 17:56

Ich habe noch nie Sojamilch probiert, aber mir wurde gesagt, dass dies hier gut schmecken soll. Und süchtig machen.

Amnesty International über die Polizei
2011-01-14 11:06

In der taz ist ein Interview mit Katharina Spieß, welche Expertin für die Polizei bei Amnesty International ist. In diesesm Interview spricht sie darüber, dass es keine unabhängigen Ermittlungen gegen Polizisten gibt. Ich denke, dass viele Polizisten nicht gerne gegen ihre eigenen Leute arbeiten (wer macht das schon gerne?), aber es ist notwendig, dass das mit der gleichen Genauigkeit und Unvoreingenommenheit passiert, wie ich das bei anderen Straftaten erwarte.

Und wo hier gerade von AI und der Polizei die Rede ist, passt ein Hinweis auf die Kampagne zur Kennzeichnung von Polizisten. Transparenz schützt Menschenrechte - der Slogan ist gut und er passt. Eine Kennzeichnung von Polizisten gibt Opfern von Polizeigewalt und deren Zeugen die Möglichkeit Beamte in ihren Riot-Gears zu identifizieren und Verfahren gegen sie einzuleiten.

Dass man so Polizisten Racheaktionen und mehr Gewalt aussetzt halte ich für kein gutes Argument. Ich benötige keine Klarnamen auf Uniformen, aber eine eindeutig zuzuordnende Nummer wäre eine Hilfe. Es muss ja auch nicht jeder Polizist immer die gleiche Nummer haben, die können pro Einsatz wechseln. Aber es muss später eindeutig nachvollziehbar sein wer welche Nummer trug.

In Berlin klappt das mit der Kennzeichnung doch auch - wieso nicht im kompletten Bundesgebiet? Ich behaupte einfach mal, dass jeder Polizist, der nach bestem Wissen und Gewissen handelt, der sich an das Gesetz hält, welches er vertritt, damit keine Probleme haben sollte. Wenn trotzdem eine Anzeige gegen ihn gestellt wird und er wirklich unschuldig ist, dann wird das Verfahren eingestellt oder er freigesprochen.

Seit kurzem verlassen
2011-01-13 18:39

Die Faszination, welche verlassene Orte auf mich ausüben, war hier bereits Thema. Nun habe ich noch ein paar Artikel gelesen, bei denen es um relativ frisch verlassene Gegenden geht. Ein Artikel dreht sich um verlassene Gebäude in Motor City, Detroit. Ein französisches Fotografen-Team hat die Stadt zwischen 2005 und 2009 mehrmals besucht und dabei die verlassenen Gegenden fotografiert. Das ganze gibts als Bildband the Ruins of Detroit - den ich natürlich haben möchte. Der Guardian hat dazu einen Artikel samt Galerie.

Und bei einestages finden sich gleich zwei Artikel, die sich um Verlassene Siedlungen drehen, welche um Industrieanlagen entstanden sind. Einmal gehts nach Schweden, wo ein Wirtschaftshistoriker festhält, was mit den verlassenen Gegenden geschieht. Der andere Artikel dreht sich um den Ort Pyramiden in der Antarktis, wo Kohle gefördert wurde. Besonders hierbei ist, dass der Ort dabei nur einige Monate im Jahr zugänglich ist und somit ein eigener Mikrokosmos entstand, welcher alles lebensnotwendige für die Bewohner bereithielt.

Interessant bei allen Artikeln ist, dass die Gebäude größtenteils so zurückgelassen wurden, als würde man jeden Moment wieder dorthin zurückkehren. Man merkt den Orten an, dass sie verlassen wurden, aber es wurde nicht alles eingepackt und man findet nicht nur leere Ruinen vor. Toll!

13/365
2011-01-13 17:13

Der Ort, an dem ich heute die meiste Zeit verbracht habe. Mit Decken, Tee und Wärmflasche.

12/365
2011-01-12 19:17

Die kleine tägliche Hausapotheke. Heute nochmal aufmunitioniert.

11/365
2011-01-11 19:26

Kräutertee, wie so oft bei mir. Diesmal was spezielles, gegen Halsweh.

10/365
2011-01-10 20:37

Free your mind and your ass will follow.

Leunabunker, Frankfurt-Höchst. Wurde in ein großes Kunstwerk verwandelt, schön anzusehen.

Verbraucherverarscherin Aigner
2011-01-10 19:09

Viele Menschen schieben Panik wegen Dioxin in ihren Eiern. Und Frau Aigner, unsere Verbraucherschutzministerin, will uns natürlich schützen und Kontrollen bei Futterherstellern verschärfen und die Strafen bei Vergehen erhöhen. Weh tun soll es, aber wird etwas passieren?

Ich bin noch immer wütend auf Aigner, weil sie nicht die Nährwertkennzeichnung auf Lebensmittel unterstützte, sondern den von der Industrie vorgelegten Ansatz des Guideline Daily Amount (GDA). Wohlwollend kann man sagen, dass die Ergebnisse einer Umfrage auf ihre eigene Art interpretierte. Ich würde behaupten sie hat damit uns als Verbraucher verarscht.

Der gesundheitliche Verbraucherschutz hat Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen.

Das sagte Aigner heute auf einer Pressekonferenz bezüglich der mit Dioxin belasteten Eier. Schade, dass sie diese Ansicht nicht in Bezug auf die Lebensmittelkennzeichnung hatte...