Merkwürdige Rechtssprechung

2011-01-21 19:39

Wenn ich einen RSS-Feed ins Netz stelle, dann will ich doch, dass dieser genutzt wird. Und Nutzen ist für mich das Einbinden in anderen Services, das Weiterverarbeiten durch Software oder das simple Gelesenwerden durch einen Menschen. Bindet man einen RSS-Feed ein, dann kann das auch zu einem Gerichtsprozess führen. So geschehen und das leider mit einem verheerenden Urteil: Ohne ausdrückliche Genehmigung des Bereitstellers handelt man fahrlässig.

Ich frage mich, wieso man einen RSS-Feed anbietet, wenn man nicht will, dass er mit den technischen Möglichkeiten genutzt wird. Oder anders: Wieso der Bereitsteller den Feed nicht nur gegen Anfrage rausgibt ist mir dann auch schleierhaft - schliesslich soll man ihn ja um Erlaubnis bitten.