Zurück nach Steelport

2017-12-08 15:06

Wart ihr schon mal in Steelport? Ich war in den letzten Tagen immer morgens für ein paar Stunden dort und hatte großen Spaß!

Steelport ist die fiktive Stadt, in welcher das Saints Row-Universum seit dem dritten Teil angesiedelt ist. Saints Row begann als Grand Theft Auto-Klon, hat aber seinen eigenen Stil entwickelt und fortgeführt. Was ich an Saints Row mag ist der einzigartige Humor, die vielen Gags und nette Wiedererkennungsmomente innerhalb der Serie. Dazu gibt es eine coole Story, die mit fortschreitendem Alter der Serie immer abgedrehter (du bist der Präsident der USA, Aliens, Superkräfte, Dämonen...) wird und die Möglichkeit das Spiel komplett im Co-Op durchzuspielen.

Eigentlich wollte ich nur ein paar Steam Achievements im letzten Teil, Gat out of Hell, erreichen, aber irgendwie habe ich dann noch mal in den vierten Teil geschaut und es wirklich genossen.

Aber der Reihe nach. Mein Einstieg war Saints Row: the Third und ich erinnere mich mit einem großen Grinsen an die ersten Mission. Man ist Teil der 3rd Street Saints, einer von mehreren kriminellen Organisationen der Stadt. Nichts weniger als die Herrschaft über die Stadt gilt es zu erreichen und das geht nur durch die Durchführung von verschiedensten Gaunereien.

Saints Row hat spielerischen Anspruch, aber andererseits nimmt man sich selbst nicht zu ernst. Und das ist, was mich an GTA zunehmend gestört hat - alles war ernst. In Steelport traut man sich mehr, ist weniger steif und prüde. Dennoch finde ich es noch immer eine gelungene Parodie unserer Welt.

Cool ist, dass man seinen eigenen Charakter (m/w) erstellen kann. Man muss nicht den stereotypen, muskelbepackten Gangster mit Goldkettchen spielen, sondern hat eine große Menge an Möglichkeiten zur Gestaltung. Blaue Haut? Kein Problem!

Der vierte Teil lässt uns ein virtuelles Steelport erleben, in welchem wir durch diverse Exploits Superkräfte bekommen können. Ja, wir sind in so einer Art Matrix unterwegs. Um es noch etwas absuder zu machen gibt es viele, viele Aliens. Hier wird die Realität sehr zielsicher verlassen, aber es gibt immer wieder einen Seitenblick auf die Normalität - oder was so eine Simulation sich darunter vorstellt.

Gat out of Hell ist kürzer als die Vorgänger und es fehlen eine Reihe von Anpassungsmöglichkeiten für Charaktäre und Fahrzeuge. Dafür werden die Fähigkeiten der Charaktäre nochmal erweitert. Das macht es in meinen Augen auch schwer hierfür einen Nachfolger zu entwickeln, da eine Steigerung schwer möglich ist. Es war definitiv spaßig, aber in meinen Augen lohnt es nicht diese Episode mehrfach zu spielen.

Von meiner Seite ist Saints Row eine der cooleren Spiele-Serien. Ich kann sie definitiv empfehlen, egal ob alleine oder zu zweit. Die Spiele gibt es mit Zusatzinhalten immer mal wieder bei Humble Bundle oder einem der zahlreichen Steam-Sales.